

Die römische Bertramwurzel ist ein Heilmittel des Altertums. Schon die Römer brachten es aus Nordafrika mit, weil ihnen die reinigende Kraft der Pflanze bekannt war. Im Mittelalter galt die Bertramwurzel auch als Mittel gegen Faulheit, da seine Schärfe den Körper in Bewegung hält. Die Säftelehre von Salerno bemisst der Wurzel reinigende Wirkung zu. Selbst gegen Depression und Niedergeschlagenheit wird der Bertram empfohlen. |
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| Bertramwurzelpulver | 40g-Streudose 5,80 € 100g-Packung 7,80 € |
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| Wissenschaftlicher Name: | Radx Pyrethri romani | |||
| Pflanzenfamilie: | Korbblütler | ![]() |
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| Weitere Namen: | ||||
| Vorkommen: | Südeuropa, Nordafrika, Syrien, Kaukasus, Marokko | |||
| Verwendete Pflanzenteile: | Wurzel | |||
| Ernte: | Juni – Oktober | |||
| Inhaltsstoffe: | Ätherisches Öl, Polysaccarid Inulin | |||
| Anwendungsgebiete: | Niedergeschlagenheit, Depression, für klaren Verstand, zur Ausleitung von Giftstoffen, zur allgemeinen Kräftigung |
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| Besonderheiten: | Römische Bertram ist von bester Qualität erhältlich aus Marokko. Der deutsche Bertram (Radix Pyrethri germanici) gilt als Verfälschung. Nicht zu verwechseln ist das Bertramwurzelpulver mit den synthetisch hergestellten Pyrethroiden, die zur Schädlingsbekämpfung im Garten verwendet werden. Beim Einkauf von Bertram ist auf den charakteristischen, leicht zusammenziehenden Geschmack zu achten, der beim Kauen von etwas Bertramwurzel auf den Mundschleimhäuten entsteht. |
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| Verwendung in der Küche: | Bertram bringt Schärfe ins Essen, verbreitet seine Wirkung am Besten, wenn es mitgekocht wird. So kann Bertram für Soßen und Suppen zum Einsatz kommen. Bei Lamm kommt die Charakteristik der Wurzel am Besten zur Geltung. | |||
| Hildegard von Bingen schreibt: | ||||
„Einem gesunden Menschen ist es gut, Bertram zu essen - über das Essen gestreut oder bei der Zubereitung mitgekocht -, weil er die Fäulnis in ihm vermindert und das gute Blut vermehrt und im Menschen den Intellekt reinigt. Einem Kranken, der körperlich fast ganz heruntergekommen ist, bringt er (wieder) zu Kräften. Er lässt im Menschen nichts unverdaut, sondern bereitet gute Verdauung, wenn man ihn fleißig isst, weil er durch seine gute Kalorität jede Speise verdaut. Fleißig gegessen, mindert er die Verschleimung im Kopf, wenn einer viele Phlegma im Kopf hat... und führt zur Säftereinigung und klärt die Augen“. |
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