

Die Diptampflanze wird seit Jahrtausenden als Arznei genutzt. Bereits die alten Griechen nutzten das Gewächs als Allheilmittel. Heute verwendet man sie vor allem als Tee und zur Anreicherung der Speisen. Nach mittelalterlicher Heilkunde ist die Pflanze geeignet zur Linderung von Magen- Darmstörungen, Menstruationsbeschwerden und Entzündungen im Mund- und Rachenraum. Hildegard von Bingen empfiehlt die Diptamwurzel bei Blutverfettung. Zweimal täglich ¼ TL in Suppe/Soße beeinflussen den Cholesterinspiegel positiv, so die Heilige. Diese Aussage konnte von der Uni Mainz nicht widerlegt werden. In dieser Studie wurden sogar positive Begleiterscheinungen erwähnt. |
||||
| Diptamwurzelpulver | 40g-Streudose 4,80 € 100g-Packung 6,80 € |
|||
| Wissenschaftlicher Name: | Dictamnus albus | |||
| Pflanzenfamilie: | Lippenblütler | ![]() |
||
| Weitere Namen: | Diptamdost, Kretischer Diptam, Aschwurz | |||
| Vorkommen: | Felswände, Fels- und Schotterfluren, hauptsächlich Kreta oder England | |||
| Verwendete Pflanzenteile: | Wurzel, Kraut – Blüten sind sehr giftig! | |||
| Ernte: | Juli – September | |||
| Inhaltsstoffe: | Ätherisches Öl mit Pulegon, Triterpene | |||
| Anwendungsgebiete: | (Kraut) Magen-Darmbeschwerden, Entzündungen im Mund-, Rachenraum, Menstruationsbeschwerden, (Wurzel) hoher Cholesterinspiegel |
|||
| Besonderheiten: | Im Hochsommer kann man den Diptam von Weitem riechen, da die Drüsen der Blüten ätherische Öle abgeben. Die Giftigkeit der Pflanze bezieht sich auf den Fraßschutz im Garten. Der Gärtner fasst die Pflanze deshalb nur mit Handschuhen an. |
|||
| Verwendung in der Küche: | Die Wurzel erinnert im Geschmack an Vanille und Zitrone, hat einen hohen Anteil an Bitterstoffen und ist in der Küche sparsam anzuwenden. | |||
| Hildegard von Bingen schreibt: | ||||
„Der Diptam ist warm und trocken, und er hat die Kraft des Feuers und die Kräfte des Steins in sich, weil er wie der Stein hart ist in seinen Kräften. Und wie der im Feuer Wärme hat, der aus ihm hervorgeht, so ist der Diptam kräftig gegen Krankheiten, über die er das Übergewicht hat. Denn der Stein, das ist <steyn>, wächst von fetter Natur im Menschen. Wenn er so zu wachsen beginnt, pulverisiere jener Diptam und esse dieses Pulver oft mit Weizenbrot, und er hindert den Stein am Wachsen. Und der Mensch, in dem der Stein wuchs, der lege das Diptampulver in Essig, der mit Honig vermischt ist, und er trinke dies oft nüchtern, und der Stein in ihm wird zerbrochen. Aber auch wer im Herzen Schmerzen hat, esse das aus Diptam gemachte Pulver, und der Herzschmerz wird weichen.“ |
||||
der kräuterkoch |
|
| :: | |
| :: | |
| :: | |
| :: | |
| kräuter & gewürze | |
| :: | Bertramwurzel |
| :: | Diptamwurzel |
| :: | Galgant |
| :: | Poleiminze |
| :: | Habichtskraut |
| :: | Zitwerwurzel |
| :: | |
| :: | |
| :: | |
| kräuterwissen | |
| :: | Seminare & Kochkurse |
| kräuterrezepte | |
| :: | Saison |
| empfehlungen | |
| :: | Links & Netzwerke |
| onlineshop | |
![]() |
|
| rechtliches | |
| :: | Impressum |